Sprechen Sie Ihren Reha-Arzt auf Nachsorge an!

Psychosomatische Rehabilitationsnachsorge

Nach einer stationären oder ambulanten Rehabilitation ist es enorm wichtig, dass Sie die erzielten Erfolge erhalten und vertiefen. Dabei hilft eine auf Sie abgestimmte Nachsorge als weiterführende Therapiemaßnahme. Diese steht jedem Rehabilitanden zu, bei dem die Deutschen Rentenversicherung der Kostenträger ist. Sie wird dann übernommen und ist somit für Sie als Patient zuzahlungsfrei. Verordnet wird die Nachsorge vom behandelnden Reha-Arzt. Ein großer und wichtiger Teilbereich der Nachsorge ist die PsyRENA. Der Begriff steht für Psychosomatische Rehabilitationsnachsorge.
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Anwendungsgebiete der PsyRENA

Mit Depressionen, Angststörungen, Traumata, Essstörungen oder Beziehungsprobleme sind Sie nicht allein. Nach einer psychosomatischen Rehabilitation werden Sie mit PsyRENA Stück für Stück in Ihrem Alltag begleitet. Die Nachsorge kommt dann in Betracht, wenn bei Ihnen nach einer psychosomatischen Rehabilitation weiterer Therapiebedarf besteht, um zum Beispiel Ihre kommunikativen und sozialen Kompetenzen zu stärken. So lernen Sie die in der Rehabilitation erlernten Methoden zur Problemlöse- und Konfliktfähigkeit zu festigen. Bei der Nachsorge werden Sie von unserem kompetenten und empathischen Team dabei unterstützt, Ihre Reha-Ziele in den Alltag zu integrieren und so für sich den größten Nutzen daraus zu ziehen.

So werden Sie sicherer im Umgang mit schwierigen Situationen, denn bei der PsyRENA werden vielfältige Strategien zur Stress- und Konfliktbewältigung im Alltag und Berufsleben geschult und geübt. Durchgeführt wird PsyRENA bei medaktiv von erfahrenen ärztlichen und psychologischen Therapeuten. Die Nachsorge muss spätestens innerhalb von drei Monaten nach Abschluss der Rehabilitation beginnen und innerhalb von zwölf Monaten nach Beendigung der Rehabilitation abgeschlossen sein.

Methoden in der PsyRENA

Grundsätzlich findet die Nachsorge im psychosomatischen Bereich in einer geschlossenen oder halb-offenen Gruppe mit 8 bis 10 Teilnehmern statt. Die insgesamt 25 wöchentlich stattfindenden Sitzungen dauern jeweils 90 Minuten. Weil eine individuelle, lebensnahe und persönliche Betreuung bei dieser Therapiemaßnahme enorm wichtig ist, gibt es zusätzlich ein Aufnahme- und Abschlussgespräch mit jedem einzelnen Patienten, das je 50 Minuten dauert.

Bei individuellem Bedarf werden ergänzend zu den Gesprächen in der Gruppe vernetzende bzw. koordinierende Maßnahmen durchgeführt. Das können Gespräche mit Angehörigen, mit dem Reha-Fachberater oder dem Betriebsarzt sein. In der Gruppentherapie wird über Probleme am Arbeitsplatz oder in zwischenmenschlichen Beziehungen gesprochen. Auch die Themen Angst, Burnout oder Depression werden thematisiert. Durch Rollenspiele und Erfahrungsaustausch wird auf die individuellen Situationen Bezug genommen und aufgezeigt, welche Strategien zur Stress- und Konfliktbewältigung dabei eingesetzt werden können. Dabei kommen Rollenspiele zum Einsatz, aber auch der Erfahrungsaustausch und die Planung und Durchführung verschiedener Aktivitäten wird geübt.
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